Landesvorsitzender Klaus Wirthwein im Amt bestätigt

Auf dem Parteitag der Landesvereinigung der Freien Wähler Baden-Württemberg wurde Klaus

Wirthwein am 15. Juli 2017 im Amt des Landesvorsitzenden bestätigt. Der 60-jährige erhielt bei dem

Treffen in Weissach 71,4 Prozent der Stimmen, während seine Herausforderin Carmen Spiegelhalder-

Schäfer aus Schramberg auf 28,6 Prozent kam. Der Gemeinderat aus Achberg bezeichnete es als seine vordringliche Aufgabe, die Partei in den kommenden Wochen durch den Bundestagswahlkampf zu führen. Neben einer Landesliste stellen die Freien Wähler auch in 17 Wahlkreisen Direktkandidaten.

Klaus Wirthwein

Auf dem Parteitag der Landesvereinigung der Freien Wähler Baden-Württemberg wurde Klaus

Wirthwein am 15. Juli 2017 im Amt des Landesvorsitzenden bestätigt. Der 60-jährige erhielt bei dem

Treffen in Weissach 71,4 Prozent der Stimmen, während seine Herausforderin Carmen Spiegelhalder-

Schäfer aus Schramberg auf 28,6 Prozent kam. Der Gemeinderat aus Achberg bezeichnete es als seine

vordringliche Aufgabe, die Partei in den kommenden Wochen durch den Bundestagswahlkampf zu

führen. Neben einer Landesliste stellen die Freien Wähler auch in 17 Wahlkreisen Direktkandidaten.

„Gegenüber der Landtagswahl 2016 ist dies eine erhebliche Steigerung“, zeigte sich Wirthwein

zufrieden, „bei der Landtagswahl konnten wir nur in fünf Wahlkreisen mit eigenen Bewerbern

antreten“. Für Wirthwein ist dies ein Beleg dafür, dass die Programmatik der Freien Wähler auf

Landes- und Bundesebene wachsende Zustimmung erfährt. Die Freien Wähler sehen sich als

bürgerlich-liberale Kraft mit einer sozialen Ausrichtung in der bundesdeutschen Parteienlandschaft.

Neben den Wahlen und der Vorbereitung der Bundestagswahl diskutierten die Parteitagsteilnehmer

ausführlich über das Verhältnis der Landespartei zu den vielen lokalen Wählergruppen der Freien

Wähler, die unabhängig von der Landespartei in Gemeinden und Städten aktiv das politische

Geschehen gestalten. Alle Diskussionsteilnehmer betonten, dass es im Grundsatz keine

programmatischen Differenzen zwischen lokalen Wählergruppen und der Landespartei gebe. Die

Arbeit der Wählergruppen vor Ort sei ungemein wichtig und bestimme die Politik in den Gemeinden,

Städten und Landkreisen maßgeblich mit. Aus Sicht der Landespartei wäre es ganz wichtig, den nur

vereinzelt bestehenden Dialog zwischen der Partei und den unabhängigen Wählergruppen zu

intensivieren. „Es ist völlig akzeptabel, dass viele Mitglieder der Wählergruppen ihr Engagement auf

die lokale Ebene beschränken. Die Landespartei sieht sich in keiner Weise in Konkurrenz zu den

örtlichen Gruppen“, unterstrich Wirthwein. Aus seiner Sicht sind viele kommunale Fragen jedoch nur

mit Blick auf Landes- und Bundesebene zu lösen. Deshalb biete es sich geradezu an, gemeinsam an

einem Strang zu ziehen. In anderen Bundesländern sei das Zusammenwirken erheblich ausgeprägter

als in Baden-Württemberg, bestätige der Landesvorsitzende. Die Teilnehmer des Parteitages in

Weissach sehen es als ihre Aufgabe an, von sich aus in den Kommunen auf die freien Wählergruppen

aktiv zuzugehen. „Dabei“, so ein Parteitagsteilnehmer, „wollen wir alles vermeiden, was den Eindruck

erweckt, wir würden die Autonomie der Wählergruppen in irgendeiner Form einschränken“.

Klaus Wirthwein und Carmen Spiegelhalder-Schäfer führen auch die Landesliste der Freien Wähler

an. Auf Platz drei steht Günther Fröhlich aus Weissach gefolgt von Ahmed Eken (Deißlingen) und

Martin Marino-Haffber (Mannheim).