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Aktuelles

"Umfassende Recherchen hinsichtlich der Haltung aller politischen Parteien zu den wirtschaftlichen Folgen der Russland-Sanktionen brachten bislang keine beachtenswerte Ergebnisse

mit einer bemerkenswerten Ausnahme:

Seitens der Landesvereinigung der Freien Wähler in Baden-Württemberg wurde am 16. November 2014 eine Resolution verabschiedet, in welcher mit nachvollziehbarer Argumentation die Einstellung der Russland-Sanktionen gefordert wird."

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Resolution Russland-Sanktionen

FREIE WÄHLER Baden-Württemberg fordern die Einstellung von Russland-Sanktionen

"Weltweit gilt Baden-Württemberg als Heimat zahlreicher vorwiegend mittelständischer Unternehmen, die in den jeweiligen Branchen als Weltmarktführer gelten.

Im Lichte dieser Fakten ist es keinesfalls verwunderlich, dass sowohl bei der Bevölkerung in Baden-Württemberg als auch in ganz Deutschland erhebliche Sorgen entstehen, ob und in welchem Umfang die Russland-Sanktionen und ggfls. deren Verschärfung die Erfolgsgeschichte dieser Unternehmen nachhaltig gefährden und somit den Wohlstand unserer Gesellschaft beeinträchtigen könnten.

Hinsichtlich der politischen Positionen einiger deutscher Parteien ist festzustellen, dass bei diesen Akteuren weder Mut noch Wille vorhanden ist, die gefährlichen Auswirkungen dieser Sanktionspolitik für die Menschen in Deutschland und Russland ernsthaft zu diskutieren.

Mehr noch:
man setzt alles daran, um einen deutlich wahrnehmbaren gesellschaftlichen Diskurs zu verharmlosen und die Sorgen der Bevölkerung als fehlgeleitetes Gedankengut zu diffamieren.

Die Mitglieder der Freien Wähler Baden-Württemberg wenden sich in ihrer Mitgliederversammlung entschieden gegen eine Fortführung der Russland-Sanktionen und fordern von Berlin und Brüssel den unverzüglichen Stopp dieser menschenfeindlichen Außenpolitik.

Die Freien Wähler Baden-Württemberg befürchten, dass sich die bisherige Politik im Kern als Saatgut für Hass herausbildet und unschuldige Menschen sowohl in Deutschland, Europa und in der Russischen Föderation in unverantwortlicher Weise treffen könnte.

Es darf angenommen werden, dass als Auswirkung der Sanktionen die Bevölkerung und Wirtschaft der Russischen Föderation unter Inflation, Währungsverfall und ggf. dem Wertverfall von Guthaben und/oder Kaufkraft leiden wird.

Solche Entwicklungen schaden nach Beendigung der Sanktionen auch aufgrund zurückgegangener Währungsreserven letztlich der deutschen Wirtschaft und damit einer dauerhaften Sicherung deutscher Arbeitsplätze.

In unserem exportabhängigen Land wird ohne Not speziell der wirtschaftliche Ausblick bislang erfolgreicher mittelständische Wirtschaft dauerhaft bedroht und letztlich Arbeitsplätze gefährdet.

Als weitere denkbare Konsequenz der nicht zu Ende gedachten Sanktionspolitik erscheint es wahrscheinlich, dass sich die russischen Beziehungen zu den BRICSStaaten und dabei insbesondere zu China nachhaltig vertiefen, was letztlich den wirtschaftlichen Beziehungen unseres Landes und der westlichen Welt zusätzliche Nachteile bescheren könnte.

Die Sanktions-Spirale bietet alle Voraussetzungen um die ökonomische Zukunft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der westlichen Welt nachhaltig zu destabilisieren … eine gefährliche Saat für weitere internationale Konflikte."

Resolution verabschiedet am 16. November 2014