Schrambergerin diskutierte Innovationspolitik in Brüssel

Carmen Spiegelhalder-Schäfer in Brüsseler Facharbeitsgruppe / „In Ideen investieren:

Wichtigster Rohstoff der EU“

„Wie fördert Europa Innovationen - made in EU?“ - dieses Thema stand ganz oben auf

der Tagesordnung einer Arbeitsgruppe, zu der Arne Gericke, Europaabgeordneter der

FREIEN WÄHLER, 15 Interessierte aus ganz Deutschland eingeladen hatte.

Schrambergerin diskutierte Innovationspolitik in Brüssel

Carmen Spiegelhalder-Schäfer in Brüsseler Facharbeitsgruppe / „In Ideen investieren:

Wichtigster Rohstoff der EU“

„Wie fördert Europa Innovationen - made in EU?“ - dieses Thema stand ganz oben auf

der Tagesordnung einer Arbeitsgruppe, zu der Arne Gericke, Europaabgeordneter der

FREIEN WÄHLER, 15 Interessierte aus ganz Deutschland eingeladen hatte. Unter

ihnen die Schrambergerin und stellvertretende FW-Landesvorsitzende Carmen

Spiegelhalder-Schäfer. Drei Tage war sie vor Ort im Europaparlament, um dort

Herausforderungen zu diskutieren und Ideen einzubringen: „Wir haben vieles diskutiert

- von der Förderung neuer, regenerativer Energien über Speichertechnologien und

Sicherheitspolitik bis hin zu Cyberwar und Sicherheit im Internet“, so die

Schrambergerin: „Wir müssen in Ideen investieren - sie sind der wichtigste Rohstoff

Europas.“

Die Idee für die Arbeitsgruppe, so Spiegelhalder-Schäfer, sei im Gespräch mit Gericke

entstanden: „Wir waren uns einig, dass die Innovationsförderung ein Schwerpunkt der

EU-Politik sein muss und es viel mehr gilt, die Erfahrungen und Ideen der Bürger mit

einzubinden.“ Herausgekommen sei „in einem ersten Schritt“ das von Gericke initiierte,

mehrtägige Treffen in Brüssel: Ein Dutzend Bürger aus ganz Deutschland hatte Gericke

dazu eingeladen - unter ihnen die Schrambergerin. Und dazu ein volles Programm:

„Wir sind direkt vom Bahnhof aus in die erste Veranstaltung“, berichtet Spiegelhalder-

Schäfer.

Und Gericke berichtet: „ich habe all meine Kontakte in Parlament, Kommission und Rat

genutzt, um interessante Gesprächspartner für die Arbeitsgruppe zu finden. Solche, die

berichten - aber auch zuhören können und Ideen aufgreifen.“ Entsprechend

außergewöhnlich war dann auch der Besuch der FW-Landesvorsitzenden und ihrer

Kollegen in der parlamentarischen Arbeitsgruppe: „Wir haben das Europaparlament

nicht über den Besuchereingang betreten - sondern über den offiziellen Eingang,

gemeinsam mit den Abgeordneten.“ Ein Sitzungsraum im siebten Stock des

Parlamentsgebäudes sei für die Gespräche reserviert gewesen - „mit Blick über

Brüssel“.

Und genau den Überblick, so erzählt Spiegelhalder-Schäfer, müsse man auch behalten:

„Innovation hat so unglaublich viele Facetten!“ Ihr persönlich liegen die Umweltthemen

am Herzen. Im Bereich er regenerativen Energien etwa brauche es neue Technologien:

„Das Windrad auf unseren Schwarzwaldgipfeln ist sicher nicht das Allheilmittel!“

Mindestens ebenso wichtig sei die Entwicklung neuer Speichertechnologien: „Im

Grunde brauchen wir eine große, europäische Batteriefabrik!“ Ähnlich die

Herausforderung im Bereich des Kunststoffmülls: „Europa sollte Weltmarktführer bei

Ideen gegen Plastikmüll und Mikrokunststoffen in Meer und Flüssen sein.“ Und auch

bei Datensicherheit und Internet hat die Schrambergerin ihre Ideen eingebracht: „Wir

brauchen mehr europäische Anbieter - so lange all unsere Daten auf anderen Servern

landen und Dritte die Programme für unser Netz erarbeiten, sind wir nicht sicher!“ Ein

Fakt, der während der laufenden Sitzung zum topaktuellen Thema wurde: „Ich hatte

den Vorschlag gerade gemacht, da kam die Meldung des Hackerangriffs auf unsere

Bundesserver über den Ticker.“

Nach drei Tagen intensiver Arbeit und Gespräche ist die Schrambergerin vor allem

eines: „Dankbar, dass ich dabei sein und mitreden durfte“. Dass einige der Ideen

ankamen und gehört wurden, daran hat sie keinen Zweifel: „Ich bin überzeugt: Das war

ein offener, ein ehrlicher und wirklich interessierter Dialog. Einer, der mir das Projekt

Europa nochmal näher gebracht hat. Ich habe Brüssel nicht als weit entferntes

Raumschiff erlebt - es war dank der Initiative von Arne Gericke um die Ecke, zum

Greifen nah.“

Schramberg, 5. März 2018, Nr. L18/2

13. Februar 2018, Land 18/1