Initiative „G9 jetzt! Baden Württemberg“ ist überfällig

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe (17.7.2017) ausführlich über die unter anderem von der Heidelbergerin Anja Plesch-Krubner ins Leben gerufene Initiative zur Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (vgl. auch: www.g9-jetzt-bw.de/).

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe (17.7.2017) ausführlich über die unter

anderem von der Heidelbergerin Anja Plesch-Krubner ins Leben gerufene Initiative zur Rückkehr zum

neunjährigen Gymnasium (vgl. auch: www.g9-jetzt-bw.de/). Diese Initiative ist aus Sicht des

Heidelberger Bundestagskandidaten der Freien Wähler, Bernd Barutta, längst überfällig und verdient

Unterstützung.

„Die von Anja Plesch-Krubner erlebte Familiensituation ist nicht die Ausnahme“, führt der Bernd

Barutta aus. „Es gibt ein verbreitetes Unbehagen über den Dauerstress im Alltagsleben von G8-

Familien“. Vor allem wer den unmittelbaren persönlichen Vergleich zum neunjährigen Gymnasium

erleben kann, erkennt die völlig fehlgeleitete Stuttgarter Bildungspolitik. Leider zeigten sich Baden-

Württembergs Parteien sehr uneinsichtig. In der südwestdeutschen Schulpolitik sei das Wohl der

Schüler aus dem Blickfeld geraten. „Man gewinnt den Eindruck, es kommt den Schulen und den

meisten Lehrern nicht mehr auf den Klassenverband an, sondern alles richtet sich an den wenigen

Topschülern aus“. Verantwortliche Pädagogik sieht anders aus.

Freizeitaktivitäten werden immer stärker eingeschränkt. „Uns sind Fälle bekannt, da wird selbst der

Konfirmandenunterricht zu einer kaum vertretbaren Zusatzbelastung“, erläutert Bernd Barutta. So

manche Familie überlege sich, ob sie auf die christliche Unterrichtung mit Rücksicht auf die Schule

verzichte.

In der Region Heidelberg – Mannheim – Weinheim müssten genügend G9-Gymnasien vorhanden

sein, die in zumutbarer Entfernung der Wohnorte aller Schülerinnen und Schüler liegen. Die 44-

landesweiten Schulversuche sind mehr als dürftig und nur ein Feigenblatt.

Völlig unverständlich ist aus Sicht der Freien Wähler vor allem die Position der Grünen: „Eine Partei,

die immer das Wohl und die Freiheit der Individuen in den Vordergrund stellt, bringt hier keine

Empathie für die Schüler auf. Statt einmal klar für das G9 Stellung zu beziehen, zieht sich die Partei

immer auf die Gemeinschaftsschule zurück.“ Immerhin stellt die Partei schon in der zweiten

Legislaturperiode den Ministerpräsidenten.

Im Programm der Freien Wähler heißt es dagegen kurz und knapp: ‚Wir wollen bundesweit

flächendeckend zurück zum neunjährigen Gymnasium. Das neunjährige Gymnasium bietet mehr Zeit

zum Lernen und mehr Freiraum zur persönlichen Entfaltung‘.“ In Bayern haben es die Freien Wähler

im Landtag schon geschafft, Ministerpräsident Horst Seehofer zum Kurwechsel zu bewegen.