Bundesparteitag

FREIE WÄHLER sprechen sich für ein sofortiges Verbot von Glyphosat aus / Antrag zur Strukturverbesserung angenommen

Hubert Aiwanger wurde auf dem Bundesparteitag der FREIEN WÄHLER mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt als Bundesvorsitzender bestätigt. Bei der Abstimmung im bayerischen Geiselwind erhielt er 210 Ja-Stimmen bei insgesamt 239 abgegebenen Stimmen. Der Fraktionsvorsitzende der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag wird damit die Partei auch in den nächsten zwei Jahren führen.

Wichtigster inhaltlicher Beschluss des Parteitages war ein klares Bekenntnis zum sofortigen Verbot von Glyphosat: „Für uns FREIE WÄHLER gilt das Vorsorgeprinzip. Auch bei dem kleinsten Risiko für unsere Gesundheit muss im Interesse des Bürgers gehandelt werden. Bei uns steht der Mensch wirklich im Mittelpunkt!“, ist einer der Kernsätze des Antrages. Auch die baden-württembergischen Parteitagsvertreter stellten sich hinter den Antrag.

Positiv auch die Reaktion der Parteitagsdelegierten auf das Ansinnen der baden-württembergischen FREIEN WÄHLER durch eine Arbeitsgruppe eine bessere Vernetzung der Landesverbände untereinander zu erarbeiten sowie die Arbeit an der Basis zu stärken. Entsprechende Anträge der hessischen und der baden-württembergischen Landesvereinigung wurde einstimmig angenommen. Bis zum Sommer 2018 sollen erste Ergebnisse dem Bundesvorstand präsentiert werden. „Wir werden uns als FREIE WÄHLER aus Baden-Württemberg intensiv einbringen, denn gerade auch in unserer Landesvereinigung müssen vor allem die Strukturen der Partei gestärkt werden“, erläutert Landes-Pressesprecher Bernd Barutta.

Aus Baden-Württemberg nahmen unter Führung des Landesvorsitzenden Klaus Wirthwein 13 Mitglieder am Parteitag teil. Bei den Wahlen zu den Stellvertretern von Hubert Aiwanger konnte sich der Achberger Gemeinderat nicht gegen die bayerische Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt durchsetzen.